Mini- und Nebenjobs in Berlin gesucht? Unser Wegweiser (Teil II)

veröffentlicht von Das DBS-Bloggerteam am Thu, 03/22/2018 - 12:28
Mini- und Nebenjobs in Berlin gesucht? Unser Wegweiser (Teil II)

Keine Steuern und wenig Sozialabgaben: Ein Minijob hat viele Vorteile. Solange das Einkommen unter 450 Euro im Monat bleibt, ist das Netto fast genauso hoch wie das Brutto. Dadurch kann der Minijob zu einem sicheren kleinen Standbein werden, vor allem dann, wenn du Studi oder Freiberufler bist. Da insgesamt nur wenige Stunden Arbeitszeit pro Woche anstehen, lässt sich ein Minijob hervorragend mit anderen, hauptberuflichen Tätigkeiten oder einer Ausbildung vereinbaren.

Mit unserem zweiten Artikel zur Serie steigen wir ein wenig tiefer ein und behandeln ein Thema, das für Minijobber sehr entscheidende Fragen aufwirft: Die Beiträge zur Krankenversicherung. Darüber hinaus zeigen wir dir, wie es mit deiner arbeitsrechtlichen Situation aussieht. Und wie sich dein Einstieg als Minijobber bei der DBS GmbH konkret gestaltet, erfährst du hier auch.

Beginnen wir bei einem wesentlichen Thema, wenn es um dein persönliches Wohlergehen geht:

Minijob und Krankenversicherung: So funktioniert’s

Da in einem Minijob kaum Abgaben an die Sozialversicherungen fällig werden und die Haupttätigkeit woanders liegt, versichern sich Minijobber weitgehend selbst. Vor allem hinsichtlich Krankenversicherung ist dies ein wichtiger Punkt.

Für Studenten gilt:

Bis zum Alter von 25 Jahren sind Studenten meistens über die Familienversicherung mitversichert. Du darfst aber in diesem Fall auf keinen Fall mehr als 450 Euro im Monat verdienen! Danach, ab 25 und bis zum 14. Fachsemester, springt die gesetzliche Krankenversicherung (KVdS) der Studenten ein: Studenten zahlen dort einen Mitgliedsbeitrag von ca. 80 Euro monatlich. Damit sind sie bis zum Alter von 30 Jahren günstig krankenversichert. Dann allerdings endet die gesetzliche Pflichtversicherung. Studenten ab 30 müssen sich also freiwillig krankenversichern lassen. Es gibt sicher Ausnahmen: Etwa, wenn jemand später ins Studium eingestiegen ist, oder bei der Geburt eines Kindes.

So oder so: Als Student sollte man sich spätestens ab 30 über die unterschiedlichen Möglichkeiten informieren, sich entweder in einer gesetzlichen oder in einer privaten Krankenversicherung versichern zu lassen. Und mit 37 endet in jedem Fall der Verbleib in der KVdS. Danach muss man als Student mit Beiträgen von rund 180 € im Monat rechnen, auch als Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse. An dieser Stelle kann es sich lohnen, im Nebenjob über eine Erhöhung der Stundenzahl auf bis zu 20 Stunden nachzudenken: Das Studium kann damit fortgesetzt werden und die Sozialabgaben sind nach wie vor gering.

Für Freiberufler gilt:

In einem Minijob werden 13 Prozent des Einkommens durch den Arbeitgeber direkt an die Minijob-Zentrale abgeführt. Es handelt sich dabei zwar um einen pauschalen Beitrag zur Krankenversicherung, es entsteht allerdings dadurch für Freiberufler kein eigenes Krankenversicherungsverhältnis. Es geht bei diesem Pauschalbeitrag eher um eine Art Solidarbeitrag zur Sozialversicherung, der in einen allgemeinen Gesundheitsfonds fließt. 

Freiberufler müssen sich in jedem Fall gut darüber informieren, wie sie sich am günstigsten absichern. Wer einen Minijob hat und gleichzeitig selbständig tätig ist, muss sich um alle Fragen der Sozialversicherung selbst kümmern und damit auch entscheiden, ob eher eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung in Frage kommt. Im Fall der Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung muss der Arbeitgeber den Solidarbeitrag von 13 Prozent übrigens nicht abführen.

Der Beitragssatz zur eigenen Krankenversicherung steht vor Antritt des Minijobs also gewissermaßen bereits fest. Berechnet wird er nach den jeweils individuellen Umständen und den eigenen Einkommensverhältnissen. Doch aufgepasst:  Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung kann sich für Freiberufler bei der Übernahme eines Minijobs nochmal leicht erhöhen! Pflichtversicherte Selbstständige, etwa Künstler und Freiberufler oder Gewerbetreibende, die privat krankenversichert sind, betrifft dies allerdings wiederum nicht.

Vorteile eines Minijobs bei der DBS GmbH

Bis zu einem Verdienst von 450 Euro im Monat wird ein Job natürlich auch bei der DBS GmbH als „Minijob“ eingestuft. Minijobber sind bei uns herzlich willkommen. Wenn sie in der Hauptsache Studis oder Freiberufler sind, können sie damit rechnen, vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen zu begegnen, die einen Nebenjob bei der DBS haben und ansonsten anderen Tätigkeiten nachgehen. Minijobber können beim Einstieg in unser Telefonsekretariat zwischen 9 bis 10 Stunden pro Woche tätig werden. Die Schichten werden dann auf Samstag und Montag gelegt. Auf diese Weise können wir gut planen und die Minijobber können ihren sonstigen Tätigkeiten in der verbleibenden Zeit gut „am Stück“ nachgehen.

Minijobber: bei der DBS voll dabei!

Minijobber genießen bei uns den gleichen Status wie alle anderen Telefonistinnen und Telefonisten: zum einen, weil wir es begrüßen, wenn auch Kolleginnen und Kollegen mit weniger Arbeitsstunden an unseren Events teilnehmen und sich im Unternehmen engagieren. Zum anderen gilt, aus der Perspektive des Arbeitsrechts, für Minijobber das Gleiche wie für diejenigen Beschäftigten, die in einem Nebenjob bis 20 Stunden Arbeitszeit pro Woche tätig sind: Das Gesetz betrachtet sie alle als Arbeitnehmer in Teilzeit.

Mit einem Minijob haben Beschäftigte also grundsätzlich die gleichen Rechte wie Arbeitnehmer, die in Teilzeit oder Vollzeit tätig sind: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Anspruch auf bezahlten Urlaub, Kündigungs- und Mutterschutz, bezahlte Feiertage. Und selbstverständlich haben auch Minijobber überall und jederzeit Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. In unserem Unternehmen sind „geringfügig Beschäftigte“ voll integriert.

Als weiterer Vorteil kommt hinzu, dass unsere Inbound-Telefonie die Möglichkeit bietet, in den Bereichen Gesprächsführung und Kommunikation etwas hinzuzulernen. Die Erfahrungen, die mit unserer Telefonie gesammelt werden, können in jedem anderen Berufsfeld von Nutzen sein.

Ein Minijob bei der DBS hat jede Menge Vorteile

Nur wenige Stunden Arbeitszeit, Netto fast gleich Brutto, Vereinbarkeit mit der Hauptbeschäftigung kein Problem, Geld kommt regelmäßig herein. Hinzulernen kann man auch noch etwas. Zudem bist du in einem Minijob rechtlich genauso geschützt wie alle anderen Arbeitnehmer in Teilzeit und bei der DBS GmbH voll integriert.

Zur Absicherung in einem Minijob möchtest du noch mehr erfahren? Vor allem zum Thema Krankenkassen, denn für Studentinnen und Studenten sowie für Freiberufler ist dies ein sehr wichtiges Thema? 

Schau in der nächsten Wochen einfach wieder rein!

Unsere offenen Stellen kannst du natürlich jetzt schon checken. Sieh dich einfach unter bei unseren Jobs für Kommunikationsprofis um und melde dich!

 

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Das DBS-Bloggerteam

Unser Bloggerteam setzt sich aus verschiedenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der DBS-GmbH zusammen. Aus geteiltem Interesse an Social Media, Gestaltung und dem Erstellen von Texten arbeiten wir gemeinsam an neuen Beiträgen rund um unsere Tätigkeit, unseren Standort, Aktuelles oder stellen uns euch in den Telefonhelden-Talks vor.

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