Mini- und Nebenjobs in Berlin gesucht? Unser Wegweiser (Teil I)

veröffentlicht von Das DBS-Bloggerteam am Thu, 03/15/2018 - 14:35
Mini- und Nebenjobs in Berlin gesucht? Unser Wegweiser (Teil I)

Du suchst einen Job in Berlin und denkst an eine Nebenbeschäftigung? In der Hauptsache bist du mit deinem Studium, deiner Freiberuflichkeit oder anderen Projekten beschäftigt, du suchst aber ein zweites festes Standbein? Die DBS GmbH bietet dir mehrere Modelle für den perfekten Nebenjob an. Und da es auch insgesamt gesehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten gibt, einen Nebenjob auszuüben, starten wir hier mit einer neuen Serie. 

Mini- und Nebenjobs in Berlin: unser Wegweiser

Unsere Artikelserie zum Thema Nebenjobs in Berlin bietet dir Orientierung: Welche Art von Nebenjob passt am besten zu dir und deiner beruflichen Situation? Welcher Papierkram kommt im jeweiligen Fall auf dich zu? Und wie sieht es mit den Steuern und Sozialabgaben aus? Vielleicht stellst du dir bei alldem ja auch die Frage, wie sich dein Nebenjob finanziell und organisatorisch mit deinen Haupttätigkeiten in Einklang bringen lässt. Und ob die Arbeitszeiten passen?

Unseren Wegweiser starten wir mit dem Thema Minijobs. Bei der DBS bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit einigen Jahren Minijobs an. Daher können wir dich dabei unterstützen, die beste Entscheidung zu treffen, sobald du die Aufnahme eines Minijobs in Erwägung ziehst.

Fangen wir doch einfach mal bei den Basics an. Vielleicht hast du dir schon mal die Frage gestellt: Was ist eigentlich ein Minijob? 

Was genau ist eigentlich ein „Minijob“?

Der Minijob gehört sozialversicherungsrechtlich gesehen zu den Nebenjobs. Als Nebenjob gelten all jene Arbeitsverhältnisse, in denen Beschäftigte bis maximal 20 Stunden pro Monat tätig sind. Der Minijob ist sozusagen „der kleinste“ Nebenjob: Das monatliche Einkommen liegt bei höchstens 450 Euro, während es in anderen Nebenjobs bis 850 Euro und höher steigen kann. Ein Minijobber ist für eine nur geringe Anzahl von Stunden pro Woche tätig und die Hauptbeschäftigung liegt an anderer Stelle: etwa bei einem Studium oder einer freiberuflichen Tätigkeit.

Oftmals wird ein Minijob als „geringfügige Beschäftigung“ bezeichnet, deren Nachteile durchaus auf der Hand liegen können: Nur selten wird ein Minijob als nachhaltig für die berufliche Zukunft angesehen. Außerdem zahlen Arbeitnehmer weder in die Arbeitslosenversicherung, noch in die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung ein. Auch für die Rente werden nur geringe oder gar keine Beiträge zurückgelegt.

Für Minijobber, deren hauptberufliche Tätigkeit in anderen Bereichen liegt, ist genau das der Vorteil. 

Typisch Minijob: Geringe Sozialabgaben, keine Steuern

Mit einem Minijob ist das Nettoeinkommen fast genauso hoch wie das Bruttoeinkommen. Damit steht das Einkommen nahezu ausschließlich zur eigenen, freien Verfügung! Für Studenten und Freiberufler kann dies ein Gewinn sein, zumal Studenten über ihren Studentenstatus sozialversichert sind und Freiberufler diesbezüglich in aller Regel für sich selbst sorgen. Für Freiberufler kann ein Minijob neben der Selbständigkeit sogar zu einem festen kleinen Standbein werden. 

Welche Abgaben werden in einem Minijob fällig?

Vom Einkommen aus einem Minijob wird lediglich ein eher geringer Solidarbeitrag abgezweigt: Es geht dabei um 13 Prozent, die vom Arbeitgeber als Pauschalbeitrag zur Krankenversicherungsbeitrag abgeführt werden. Hinzu kommen 3,6 Prozent als Beitrag zur Rentenversicherung, von denen man sich aber befreien lassen kann. Ohne Befreiung entsteht ein geringer Rentenanspruch, denn die Minijobber-Zeit wird in diesem Fall als Pflichtbeitragszeit berechnet.

Über die Vor- und Nachteile einer Befreiung von der Rentenversicherungspflicht kann man sich übrigens direkt bei der Minijob-Zentrale informieren. Für alle weiteren sozialrechtlichen Fragen ist die Minijob-Zentrale ebenfalls zuständig, denn über sie werden auch die anstehenden Beiträge eingezogen. Damit ist die Minijob-Zentrale in allen Fragen rund um den Minijob die Hauptansprechpartnerin. Bei einem Nebeneinkommen bis 450 Euro gilt dies sowohl für die Beschäftigten als auch für die Arbeitgeber.

Und wie sieht es mit den Steuern aus?

Ein Einkommen von bis zu 450 Euro wird dem Finanzamt zwar über den Arbeitgeber gemeldet, steuerliche Abzüge fallen aber nicht an. Das gilt für Studenten ebenso wie für Freiberufler.

Auf der persönlichen Einkommensteuererklärung müssen die Einnahmen aus einem Minijob allerdings trotzdem stets mit angegeben werden. Dies hat auch den folgenden Hintergrund: Es ist gesetzlich nicht erlaubt, mehrere Minijobs auszuüben, um eine Befreiung von Steuern und Sozialabgaben zu erlangen. Steuerlich und sozialversicherungsrechtlich gesehen zählt allein, dass das Einkommen aus einem Nebenjob 450 Euro nicht übersteigt.

An dieser Stelle kommt noch eine gute Nachricht für Studenten, die Bafög beziehen: Mit einem Nebenverdienst von bis zu 450 Euro macht das Bafög-Amt keinerlei Abzüge geltend!

Du hast Interesse an einem Minijob bei der DBS GmbH, möchtest aber mehr erfahren, etwa zum Thema Krankenversicherung für Freiberufler und Studenten? Und darüber, was es konkret bedeutet, einen Minijob als Telefonistin oder Telefonist bei der DBS GmbH anzutreten? Schau in der nächsten Woche einfach wieder rein! Unsere offenen Stellen kannst du natürlich jetzt schon checken. Sieh dich einfach unter bei unseren Jobs für Kommunikationsprofis um und melde dich!

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Das DBS-Bloggerteam

Unser Bloggerteam setzt sich aus verschiedenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der DBS-GmbH zusammen. Aus geteiltem Interesse an Social Media, Gestaltung und dem Erstellen von Texten arbeiten wir gemeinsam an neuen Beiträgen rund um unsere Tätigkeit, unseren Standort, Aktuelles oder stellen uns euch in den Telefonhelden-Talks vor.

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